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Der „Euronotruf“ wird 30. — Wer weiß wann?

Die 112 ist eine Kurzwahlnummer, über die in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und auch darüber hinaus Feuerwehren, Rettungs- und Hilfsdienste erreicht und alarmiert werden können.

Am 11. Februar ist der „Europäische Tag des Notrufs 112“; die internationale Nummer 112 gibt es inzwischen seit nunmehr 30 Jahren. „Der sogenannte Euronotruf zeigt, wie sinnvoll und bürgernah ein gemeinsames Vorgehen sein kann“, so der Kreisvorsitzende der EUROPA-UNION Heilbronn, Heinrich Kümmerle.

Der „Europäische Tag des Notrufs 112“ wurde 2009 durch das Europäische Parlament, durch den Rat der Europäischen Union und durch die Europäische Kommission eingeführt, um den Euronotruf bekannter zu machen.

Eingeführt wurde die 112 bereits im Jahr 1991 und feiert damit 2021 ihren 30. Geburtstag. „Der 11. Februar bietet uns eine gute Gelegenheit, einerseits auf die Notrufnummer 112 hinzuweisen, zum anderen aber auch die wertvolle Arbeit unserer Feuerwehren, Rettungs- und Hilfsdienste im Land zu würdigen“, so Kümmerle weiter. Eine Erhebung habe zudem ergeben, dass nur jeder fünfte Deutsche wisse, dass der Notruf 112 europaweit und sogar darüber hinaus gelte. Daher wolle man am Aktionstag einmal mehr darauf hinweisen, dass die einheitliche Notrufnummer nicht nur europaweit gültig sei, sondern dass über die 112 kostenfrei und ohne Vorwahl aus allen Fest- und Mobilfunknetzen Hilfe gerufen werden könne. „Generell erreicht man unter der Notrufnummer eine ständig besetzte Leitstelle, in der mindestens die Landessprache und Englisch gesprochen wird“, so Heinrich Kümmerle abschließend.

Nähere Informationen dazu gibt es auf der Homepage des Europe Direct in Stuttgart: www.notruf-112-europaweit.de 

Der Notruf 112 gilt in den folgenden Ländern und hat sich neben dem US-amerikanischen 911 zu einer der weltweit genutzten Notrufnummern entwickelt:

Europäische Union, Vereinigtes Königreich, Schweiz, Lichtenstein, Andorra, Vatikanstadt, Monaco, Indien, Island, Kasachstan, Norwegen, Osttimor, Russische Föderation, Serbien, Sierra Leone, Südafrika (Mobilfunk), Südkorea, Türkei und Ukraine.

Von Heinrich Kümmerle

Kreisvorsitzender der EUROPA-UNION Heilbronn

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