Sehr gut besucht und zudem höchst interessant war der Europastammtisch am Bildungscampus. Bei gutem Essen konnten sich die Europäischen Föderalisten darüber austauschen wie man die Mitbürger wieder verstärkt für die Demokratie und ganz besonders dabei auch für die eigene Bewegung gewinnen kann. In Zeiten wo ca. 1 % der Bevölkerung überhaupt noch in demokratischen Parteien organisiert ist, kommt es ohne Wenn und Aber auf die politischen Organisationen an, um den Bürgern überhaupt noch gelebte Demokratie nahebringen zu können.
Ein völliger Trugschluss wäre es, wenn man Demokratie von Totalitaristen lernen wollte, darin waren sich die allermeisten Stammtischler einig. Auch darin, dass die Demokratie sicherlich die beschwerlichste aller Regierungsformen ist; was allerdings nicht in Gänze erklären kann, warum sich viel zu viele Bürger überhaupt nicht bis kaum für politische Ideen und Sachverhalte interessieren. Und so kam es, dass diesen Abend viel darüber diskutiert wurde, wie man seine Mitbürger wieder mehr für die Demokratie an sich und noch mehr für das eigene Engagement begeistern könnte.
Und so waren die Vorstandsmitglieder sehr erfreut als weitere Mitglieder mit Vorschlägen kamen, wie die EUROPA-UNION mit neuen Formaten und Inhalten wieder mehr Interessenten gewinnen kann. Alle Vorstandsmitglieder waren sich zudem darin einig, dass die Anmeldungen zum diesjährigen Europa-Ball den Aufwand nicht mehr rechtfertigen und man dieses Format ab dem kommenden Jahr nicht mehr anbieten sollte.
Nun hoffen die Stammtischler darauf, dass neue Ideen künftig wieder mehr Mitglieder gewinnen können. Der Kreisvorsitzende Heinrich Kümmerle erinnerte nochmals daran, dass der Stadt- und Landkreis Heilbronn das Potential für 500 Mitglieder hat. Im Falle, dass die EUROPA-UNION Heilbronn mehr als 500 Mitglieder gewinnen kann, könnte man tatsächlich von einem europäischen Stadt- und Landkreis im Herzen Europas reden — dann gäbe es sicherlich aber auch weit weniger als 20 % der Stimmen für die Antidemokraten!








