3. Hertensteiner Gespräche

Irgendein Spinner hat unser Anmeldeformular missbraucht – deshalb mussten wir alle Einträge löschen. Vor dem 16. September 2019 erfolgte Anmeldungen haben wir bereits berücksichtigt.

Die 3. Hertensteiner Gespräche finden in Zusammenarbeit mit der Union Europäischer Föderalisten (UEF), der Europa-Union Deutschland (EUD), der Europa-Union Baden-Württemberg (EUBW), der Jungen Europäer – JEF Baden-Württemberg (JEF), der Europa-Union und der JEF Heilbronn sowie des Hertensteiner Kreises statt. Weitere Kooperationspartner sind das Ministerium der Justiz und für Europa, die Bürgerdialoge, Arkus und Aufbaugilde.

 

Einladung zu den 3. Hertensteiner Gesprächen


Gesprächsverlauf:

Beginn der Einschreibung um 09.00 Uhr (Ende der Einschreibung 18.00 Uhr)

09.00 Uhr – 10.00 Uhr
Begrüßung & Themenpräsentation  

  • Möglichkeit der Präsentation von Parteien, Kirchen und Hilfsorganisationen in Ausstellungsform
  • Möglichkeit zum gemeinsamen Kaffeetrinken

10.00 Uhr – 12.00 Uhr:
Vortrag „Geschichte & Idee des Europäischen Föderalismus“

Referent: Heinrich Kümmerle


12.00 Uhr – 14.00 Uhr:
Gemeinsames Mittagessen

Dabei u.a. Vorstellung unserer Partner ARKUS und Aufbaugilde und Vorstellung der Moderatoren


14.00 Uhr bis 17.00 Uhr:
Vier Gesprächskreise

I: „Das soziale Europa“ (Moderator: Josip Juratovic MdB, Co-Moderator: offen)
Vorgeschlagener Inhalt: Begründung warum wir als Souverän in einer Demokratie alle leben können müssen und mögliche Modelle, wie das zu erreichen wäre: vom Grundeinkommen, Leistungsrente, Umverteilung, Almosen bis hin zur bloßen Möglichkeit zum Glück.

II: „Notwendigkeit, Grundlagen, Arten und der ideale Föderalismus“ (Moderator: Michael Georg Link MdB, Co-Moderator: offen)
Vorgeschlagener Inhalt: was ist Föderalismus und wie soll sich dieser in der Europäischen Union gestalten: vom Kommunalismus bis hin zum Staatenbund.

III: „Der Mensch, seine Bedürfnisse und Ängste als Triebfeder und Grenze von Politik“ (Moderator: Prof. Dr. Walther Heipertz, Co-Moderator: offen)

Vorgeschlagener Inhalt: Europa ist eine Frage des Zusammenlebens, auch Zusammenhaltens, also Zusammenkommens – in einer unverändert konfliktreichen Welt. Wir haben im letzten Jahr bei den 2. Hertensteiner Gesprächen das erst Mal in dieser Gesprächsgruppe zur Verfassung des Einzelnen, gleichsam als „Stellgröße im Management von Europa“ versucht, einige Rahmenbedingungen zu benennen, die Europa als politisches Konzept für den einzelnen erstrebenswerter machen könnten (zum Beispiel Europa als supranationaler Bewältigungsfaktor bislang unvermeidlicher Migrationsbewegungen; Enttarnung der Langweiligkeit des Populismus; Europa als Garant einer besseren Grundsicherung der Europäer überall u.a.).

Hier kann und muss auf der politisch–administrativen Ebene – wie immer – mehr geschehen. Das findet aber seine systematische Grenze in der Scheu der Politik, die gegenüber ihrer jeweiligen Wählerschaft Vorteilsübersetzungen für eventuelle Opfer nicht hinkriegt. Das frustriert sie selbst und macht sie auch hartleibig gegenüber den anderen Mitgliedsländern. Darüber sind wir Europäer empört, aber auch selbst schuld daran.

Umwälzungen sind immer mehr oder weniger schnelle Prozesse der Wechselwirkung zwischen politischen Führungen und wachsendem Bewusstsein und Willen der politischen Subjekte „vor Ort“. Hier wächst die Richtung heran, die idealerweise auf politischer Ebene nur noch ausformuliert und umgesetzt wird.Wir Bürger aller europäischen Staaten müssen uns deshalb selbst aktiv wichtiger nehmen, Einfluss beanspruchen und starke Öffentlichkeit ausüben.

Wir wollen deshalb beim diesjährigen Gespräch ausloten, wie – über alle Zweifel und Rückschläge hin weg und ohne Belehrung von oben  – die Ambitioniertheit und Ungeduld unserer europäischen Mitbürger gesteigert und so zunehmend Druck auf die politischen Akteure ausgeübt werden kann – mit der Konsequenz, dass die Menschen ihre politischen Wirksamkeit spüren und Lust an Europa bekommen.


IV: „Notwendigkeit von Parteien für den gesellschaftlichen Interessenausgleich“  (Moderator: Leonhard Reinwald, Co-Moderator: offen)
Vorgeschlagener Inhalt: politische Parteien sind für den außerparlamentarischen Interessenausgleich lebensnotwendig bis hin zu: sind unsere nationalen Parteien in der EU noch passend? oder benötigen wir „EU-Parteien“?

17.00 Uhr bis 18.00 Uhr:
Hot Wash Up

Moderatoren oder Protokollanten stellen in je 15 Minuten die ersten Ergebnisse vor.


18.00 Uhr bis 20.00 Uhr:
Europäischer Abend

Unsere Partnergruppe Azahar Flamenco Gitano wird alle Anwesenden mit ihren Tänzen begeistern. Grußwort u.a. vom Landesvorsitzenden der Jungen Europäer – JEF Baden-Württemberg, Alexander Holder.


 

Nach 20.00 Uhr besteht die Möglichkeit an der After-Party der JEF auf dem Weindorf in Heilbronn teilzunehmen (Ansprechpartner: Leonhard Reinwald)

Für den Fall, dass Sie Übernachtungsmöglichkeiten benötigen, nehmen Se bitte schnellstmöglich mit uns Verbindung auf: info@euhn.eu

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Erfolgreicher Bürgerdialog

Gut 100 bekennende Europäer versammelten sich am Donnerstag, 14. Februar 2019 beim ersten Bürgerdialog der Europa-Union zum Thema „Europa vor der Wahl – Wir müssen reden!“ im Wilhelm-Maybach-Saal der Harmonie Heilbronn; und dabei wurde das Organisationspersonal der veranstaltenden Europa-Union Deutschland, Baden-Württemberg und Heilbronn nicht einmal mitgezählt.

So konnten nicht nur der Oberbürgermeister der Stadt Heilbronn, Harry Mergel, sondern auch der Präsident der Europa-Union Deutschland, Rainer Wieland MdEP, sehr zufrieden mit dem Engagement der Bürger vor Ort sein. Heinrich Kümmerle, Kreisvorsitzender der Europa-Union Heilbronn freute sich zudem, dass mit Markus Götz auch ein Kreisvorsitzender des Nachbarkreises und mit Florian Ziegenbalg, ein Vorstandsmitglied des Landesverbandes mit vertreten waren und sich ebenfalls engagiert an den Diskussionen beteiligten.

Die Moderation des Abends übernahm der Chefredakteur der Heilbronner Stimme, Uwe Ralf Heer. Die Heilbronner Expertenrunde um Bettina Kümmerle (Landesgeschäftsführerin der Europa-Union Baden-Württemberg), Carmen Kieninger (Europabeauftragte des Landkreises Heilbronn) und Leonhard Reinwald (Kreisvorsitzender der Jungen Europäischen Föderalisten) wurde um Dr. Alexandra Zoller (Leiterin der Europaabteilung im Ministerium der Justiz und für Europa der Landesregierung), Florian H. Setzen (Direktor des Europa-Zentrums Baden-Württemberg), Kai Rosenberger (Vorsitzender des BBW – Beamtenbund Tarifunion), Dr. Florian Walch (Volkswirt bei der Europäischen Zentralbank) und Paul Joachim Kubosch (ehemaliger Leiter des Informationsbüros des Europäischen Parlaments und der Regionalvertretung der Europäischen Kommission in München) sehr stark und äußerst qualifiziert erweitert.

Die Politik beteiligte sich mit Rainer Wieland MdEP und den weiteren Kandidaten zum Europäischen Parlament Michael Bloss und Matthias Mettendorf ebenfalls sehr engagiert an den Diskussionen. Auch die Lokalpolitik war tatkräftig mit Stadtrat Thomas Randecker und Stadtrat Karl-Heinz Kimmerle an den Diskussionen beteiligt, so dass die Kandidaten für Kreistag oder Gemeinderat Dr. Vassilios Vadokas (stellvertretender Kreisvorsitzender der Europa-Union Heilbronn), Niklas Anner (Heilbronner Kreisvorsitzender der JUSOS), Jakob Dongus und Alexander Hampo (Bezirksvorsitzender der JULIS) gleich adäquate Ansprechpartner fanden.

Europa-Union Heilbronn Vorstandsmitglied Franz Schirm freute sich, dass weitere engagierte Europäische Föderalisten wie Ingrid Eheim, Silvia Walla, Roland Baier, Herbert Steudel und Fritz Böhringer zum Bürgerdialog kamen und sich an den Diskussionen beteiligten.

Die Europäischen Föderalisten waren sehr erfreut darüber, dass sie selber beim Bürgerdialog in Heilbronn nicht die Mehrheit stellten, sondern Bürger aus den unterschiedlichsten Lebenswelten und -bezügen an der Diskussion um die Zukunft Europas teilnahmen und dabei durchaus auch neue Denkanstöße mit in die Diskussionen einbrachten. Dies lässt nun hoffen, so dass der Heilbronner Kreisvorsitzende der Europa-Union, Heinrich Kümmerle, bereits über zusätzliche Gesprächskreise bei den 3. Hertensteiner Gesprächen am 21. und 22. September 2019 in Heilbronn nachdenkt.

Hier können Sie den entsprechenden Bericht unseres Bundesverbandes finden.

Die Heilbronner Stimme schrieb Folgendes über unsere Veranstaltung.

Und auch der SWR hat über unsere Veranstaltung berichtet. Gleich hier anhören,.