Beim letzten Europa-Café der Europa-Union Heilbronn, welches erneut in Zusammenarbeit mit der Diakonie Heilbronn und der Offenen Senioren- und Stadtteilarbeit ausgerichtet wurde, informierte die Heilbronner Flüchtlingsbeauftragte Mona Klenk über die Flüchtlingssituation in der Stadt Heilbronn und die bereits durch die Stadtverwaltung getroffenen Maßnahmen. Die Heilbronner Europäer ließen sich aber nicht nur sehr detailiert unterweisen, sondern genossen auch das exzellente Kaffee- und Kuchenangebot.



Frau Mona Klenk ließ es sich nicht nehmen und spannte den Bogen vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) der Bundesebene über die Ankunftszentren auf Landesebene bis hin zum Heilbronner Amt für Familie, Jugend und Senioren, wo sowohl die Unterbringung von Asylbewerbern und Flüchtlingen als auch die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz für Asylbewerber, Kriegsflüchtlinge und andere sichergestellt werden.

Die Mitglieder der Europa-Union Heilbronn und weitere Europainteressierte nutzten bei Kaffee und Kuchen die Chance, um sich detailiert über die Heilbronner Flüchtlingssituation unterrichten und auch um vermeintliche Informationen über Flüchtlinge, die immer wieder im Stadt- und Landkreis zu hören sind, richtig stellen zu lassen. 

Nachdem alle Fakten auf dem Tisch lagen, wurde darüber diskutiert, wie man die Gesamtsituation für Flüchtlinge, Helfer und Bürger in Heilbronn verbessern sowie auch, wie man Migranten im Allgemeinen schneller und besser in unsere Gesellschaft integrieren könnte.

Es war schnell allen Beteiligten klar, dass weitere Veranstaltungen zum Thema organisiert werden müssen. Frau Klenk bot an, dass man sie und ihr Team jederzeit anrufen oder per Post anfragen könne, um damit schnell vermeintliche Informationen aus den "sozialen Medien" in den richtigen Kontext zu setzen oder auch, um keinen Fehlinformationen aufzusitzen.

Der Heilbronner Kreisvorsitzende, Heinrich Kümmerle, bedankte sich bei Frau Mona Klenk für Ihr Engagement und bei allen Beteiligten dafür, dass sie sich Zeit genommen hatten, um sich detailiert mit dem Thema auseinanderzusetzen. "Damit haben wir neue Multiplikatoren gewonnen, um dem ein oder anderen Vorurteil sehr einfach und schnell begegnen zu können", so Kümmerle zum Abschluß des Europa-Cafés. 

Alle Teilnehmer des Europa-Cafés freuen sich schon jetzt darauf, bald wieder in den Räumlichkeiten der Diakonie zu Gast sein zu dürfen und auf die erneute und gute Zusammenarbeit mit den Damen der Offenen Senioren- und Stadtteilarbeit

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